Wir über uns :

WIR ÜBER UNS

Zur Geschichte
1994 wurde die Arbeitsgemeinschaft der älteren Mitglieder der SPD unter dem Vorsitz von Hans-Ulrich Klose gegründet.
Der Gründung vorausgegangen war seit 1990 eine intensive Kommissionsarbeit zum demografischen Wandel; die Notwendigkeit einer konkreten Zielgruppenarbeit für die älteren SPD-Mitglieder wurde allgemein akzeptiert, und so entstand die SPD-AG 60plus als sogenannte Vorfeldinstitution, als eine berufsständische Vereinigung, die sich mit speziellen Politikfeldern befasste.

Der AG 60plus gehören automatisch alle SPD-Mitglieder an mit Beginn des 60. Lebensjahrs.
Mit dieser automatischen Mitgliedschaft der Älteren unterscheidet sich die AG 60plus deutlich von der bereits im April 1988 in Bonn gegründeten Senioren-Union der CDU Deutschlands: hier gilt die eingetragene Mitgliedschaft mit Beitragszahlung – auch für Nicht-Mitglieder von CDU und CSU.

Zielsetzung und Struktur
Von Anfang an ist es Ziel der Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD, die Interessen der älteren Mitglieder innerhalb und außerhalb der Partei zu vertreten, das Engagement der Älteren zu fördern und Menschen für die sozialdemokratische Programmatik zu gewinnen. Im Interesse der Öffnung nach außen soll die Arbeitsgemeinschaft mit Verbänden, Organisationen und Initiativen der Älteren und der Altenarbeit kooperieren.

Die AG 60plus arbeitet eigenständig innerhalb der gewachsenen Partei-Struktur.
Sie hat einen eigenen organisatorischen Aufbau – analog zum Aufbau der SPD – und fasst eigenständige Beschlüsse.
60plus – Gliederungen gibt es auf allen Ebenen der Partei:
- in den Ortsvereinen
- in den Unterbezirken bzw. Kreisverbänden
- in den Bezirken
- auf Landesebene
- und schließlich auf Bundesebene.

Richtlinien gibt es für alle Hierarchie – Stufen.
Die Richtlinien wurden in den Jahren 1993 bis 1995 entwickelt und bilden die Grundlage für die Handlungs- und Beteiligungsmöglichkeiten der älteren Mitglieder. Sie sind gleichzeitig Aufforderung an die Gesamtheit der SPD, auf Erfahrungen und Erkenntnisse älterer Menschen zurückzugreifen.
Richtlinien bilden somit die formale Grundlage für eine aktive Spurensicherung der SPD.

Wichtigstes Element für die Arbeit der AG60plus ist die Bundeskonferenz, die alle zwei Jahre stattfindet und an der delegierte Genossinnen und Genossen aus den Untergliederungen teilnehmen.
Hier werden Anträge beraten und Beschlüsse gefasst.
Darüber hinaus werden die Wahlen der neun Bundesvorstands - Mitglieder durchgeführt. Diese sind für die Geschicke der 60plus – Politik verantwortlich. Sie haben insbesondere auf der Basis der Beschlüsse der Bundeskonferenz zu handeln und die Kooperation zum SPD – Bundesvorstand sicher zu stellen.
Ein eigenständiges 60plus – Mandat im SPD – Bundesvorstand ist bisher nicht vorgesehen.

Die neue Strukturentwicklung

Zur Erinnerung:
- am 30. Januar 1995 wurden die ersten Grundsätze der 60plus – Arbeit der SPD im Parteivorstand beschlossen
- am 30. Juni 1997 erfolgte die erste Änderung der Richtlinien
- am 29. September 2003 erfolgte eine erneute Richtlinien – Änderung
Die Neufassungen wurden jeweils unter der Zielsetzung gefasst, umfangreiche Beteiligungsmöglichkeiten der älteren Mitglieder sicher zu stellen und zur Mitarbeit an den Notwendigkeiten politischer Arbeit aufzurufen.

Inzwischen hat der Parteivorstand neue Grundsätze und Richtlinien für die Tätigkeiten der Arbeitsgemeinschaften der SPD erarbeitet; diese wurden am 26. März 2012 beschlossen.
Vorausgegangen waren lange und durchaus kontrovers geführte Diskussionen über Anzahl und Funktion von Arbeitgemeinschaften.
In der neuen Fassung besagt die Präambel, dass die Arbeitsgemeinschaften „unselbständige Teile der SPD“ sind. „Sie sind Bindeglied zu den gesellschaftlichen Gruppen, die sich in den politischen Bereichen engagieren, für welche die Arbeitsgemeinschaften in der SPD zuständig sind.“
Im Wesentlichen beziehen sich die neuen Richtlinien auf die zuvor formulierten Grundsätze – sie bedeuten insofern keine inhaltlichen Änderungen oder gar Einschränkungen.
Sie wiederholen Möglichkeiten und Notwendigkeiten loyaler Parteiarbeit.
Parteiarbeit erfolgt ohnehin in festgefügten Strukturen: hierarchisch abgesichert, durch Wahlen auf allen Ebenen legitimiert, durch Verwaltungseinheiten in der zumeist ehrenamtlichen Arbeit unterstützt und durch Beschlüsse in ihrer Richtung bestimmt.
Neu ist, dass neben der regulären Mitgliedschaft die Mitarbeit weiterer interessierter Personen eingeschlossen ist.

Rudi Baumgärtner
Vorsitzender der AG 60plus im Unterbezirk Frankfurt am Main

 
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